Tätigkeiten

Die Kritik an den zusätzlichen, komplizierten Anträgen trägt Früchte.

Ab sofort steht ein neu aufgelegter, verkürzter Antrag 1139 zur Verfügung. Natürlich gibt es auch diesen Antrag wieder von uns vorausgefüllt als Download.

Sollten dennoch Fragen bestehen, können Sie sich gern an die Geschäftsstelle wenden.

Die Anträge auf Steuerentlastung für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft können ab sofort gestellt werden.

Die Steuerentlastungen sind entweder mit dem

- Antrag auf Steuerentlastung für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft (Vordruck 1140)

oder dem

- vereinfachten Antrag auf Steuerentlastung für Betriebe der Land-und Forstwirtschaft (Vordruck 1142) zu beantragen.

Um die Bearbeitungszeit zu verkürzen, sollte die Antragstellung online erfolgen. Das Hauptzollamt wird zukünftig elektronisch übermittelte Anträge bevorzugt bearbeiten. Entsprechend schneller werden die Rückerstattungen ausgezahlt.

Bei der Nutzung der Online-Formulare 1140 und 1142 muss der Ausdruck der komprimierten Steueranmeldung postalisch übersandt werden!
Nur bei Vorlage der unterschriebenen Steueranmeldung mit der Transaktionsnummer ist es beim Zoll möglich, den elektronischen Antrag aufzurufen und "sichtbar" zu machen.

Durch zwei weitere Vordrucke sollte beim Erstattungsverfahren eine höhere Transparenz erreicht werden, stattdessen wurde die Antragstellung erschwert:

Neben den oben genannten Anträgen soll erstmals für 2016 eine „Selbsterklärung für staatliche Beihilfen“ (Vordruck 1139) ausgefüllt werden. Ein vorausgefülltes Formular sowie ein Ausfüllhinweis stehen unten zum Download bereit.

Wie bei den anderen Anträgen gilt auch hier, dass pro Betrieb ein Vordruck ausgefüllt werden muss.

Damit ist die Verkomplizierung allerdings noch nicht abgeschlossen. Jeder Betrieb muss eine „Erklärung über die im vorangegangenen Kalenderjahr erhaltenen Steuerentlastungen“ (Vordruck 1462) abgeben.
Angegeben werden müssen hier die Steuerentlastungen, die ab dem 1. Juli 2016 ausgezahlt wurden, unabhängig vom Zeitpunkt der Antragstellung.

Betrugen die Steuerentlastungen in den vergangenen drei Jahren je Kalenderjahr nicht mehr als 150.000 Euro, kann allerdings ein Antrag auf Befreiung von der Abgabepflicht für Anzeigen und Erklärungen gestellt werden (Vordruck 1463).

Wird die Befreiung bewilligt, gilt sie für drei Jahre. Seitens des Hauptzollamtes müssen innerhalb von drei Monaten nach Eingang des Antrags Einwände erhoben werden, ansonsten gilt die Befreiung von der Erklärungspflicht.

Die Steuerentlastungen für das Kalenderjahr 2016 und die Selbsterklärung müssen bis zum 30. Juni 2017 in Löbau vorliegen.

Die Auszahlung ist an die vollständige Antragseinreichung gekoppelt, d.h. Vordrucke 1139 und 1462/1463 müssen eingereicht werden, um die Rückerstattungen zu erhalten.

Der Antrag auf Steuerentlastung muss wie gewohnt bis zum 30. September 2017 dem zuständigen Hauptzollamt in Löbau vorliegen:

Hauptzollamt Dresden
-Standort Löbau-
Agrardieselvergütung
Postfach 14 65
02704 Löbau
Tel.: (03585) 417 – 0   Fax: (03585) 417 – 120
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Da diese Neuerungen erst vor kurzem eingeführt wurden, liegen bei den entsprechenden Stellen nur wenige Informationen vor. Der obige Text stellt eine kurze Zusammenfassung des jetztigen Standes dar, Änderungen sind derzeit allerdings noch möglich.

Alle Anträge können entweder hier heruntergeladen oder in unserer Geschäftsstelle abgeholt werden. Bei Fragen stehen wir gern zu Verfügung!

Der Kreisbauernverband Werra-Meißner ist Außenstelle der Landwirtschaftlichen Sozialversicherung (LSV). Sie berät die landwirtschaftlich Sozialversicherten in allen Fragen, die mit Berufsgenossenschaft, Krankenkassenangelegenheiten und Rentendingen zu tun haben. Die kompetente Beraterin ist Frau Eva Kohr, die auf eine jahrzehntelange Erfahrung in diesem Gebiet zurückgreifen kann.

Wenn es darum geht den Rentenantrag auszufüllen, eine Beratung durchzuführen, die Frage zu klären, ob die Ehegattin mit in Rente gehen kann und vieles mehr, so sind Sie bei uns an der richtigen Stelle.

Auch Nebenerwerbslandwirte und teilweise Nichtlandwirte mit Grundbesitz haben Probleme mit Berufsgenossenschaft und Landwirtschaftlicher Sozialversicherung. Auch für diesen Personenkreis ist die Außenstelle der Landwirtschaftlichen Sozialversicherung zuständig.

Auch Menschen, die keine Mitglieder im Kreisbauernverband sind, werden von Frau Kohr bestens informiert.

Als Ergänzung zur Sozialberatung bieten wir Ihnen den Service, dass wir für Sie die Arzneimittelbefreiung beantragen. Chronisch Kranke sowie andere Personen haben den Anspruch auf Befreiung der Arzneimittelzuzahlung. Dazu gilt es jedoch einiges an Vorarbeit zu leisten. Bei der Antragstellung müssen  sämtliche Belege  zum Befreiungsantrag mit eingereicht werden. Bei dieser Arbeit unterstützt Sie Frau Anne Leister gern. Nehmen Sie auch diese für viele sehr wichtige Beratung bitte in Anspruch.
Seit 1996 sind wir in enger Zusammenarbeit mit dem Kreisbauernverband Schwalm-Eder, Assekuranzmakler GmbH als ein von den Versicherungsgesellschaften unabhängiger Versicherungsvermittler gemäß § 34 d Abs. 1 GewO tätig.

Wir sind überwiegend im Interesse von Landwirten und Privathaushalten tätig.

Unsere Unabhängigkeit ermöglicht es uns, unter den Versicherungsanbietern preiswerten und leistungsstarken Versicherungsschutz auzszuwählen.

Dazu prüfen wir Ihre bisherigen Versicherungen und zeigen Ihnen mögliche Versichserungslücken auf bzw. helfen Ihnen, diese zu schließen. Oft gelingt dies ohne Mehrprämienaufwand, beispielsweise von Doppel- oder Überversicherungen.

Was können wir leisten?

" B V B "

Beraten
Vermitteln
Betreuen
Einschätzung des versicherbaren Risikos Auswahl von geeigneten Deckungskonzepten auf dem Versicherungsmarkt nach dem Preis- Leisungsverhältnis
Überwachen von Versicherungsverträgen und Anpassung an sich geänderte Risikoverhältnisse
Überprüfen bestehender Versicherungsverträge hinsichtlich Über- und Unterversicherung Aufnahme von Versicherungsanträgen Hilfe bei der Schadenabwicklung


Registrierungsbehörde:

IHK Kassel, Kurfürstenstr. 9, 34117 Kassel

Registernummer:

D-GXFW-YLoQR-77

Ombudsleute:
Private Versicherungen
Außerprivate Versicherungen
Krankenversicherung
Kreditversicherung
Rückversicherung
Versicheurungsombudsmann e. V.
Postfach 080632
10006 Berlin
Tel.: 0180 - 224424
Private Krankenversicherung



Ombudsmann Private Kranken- und Pflegeversicherung e. V
Kronenstr. 3
100117 Berlin
Tel.: 01802 - 550444


Mit Hofübergaben hat man in der Regel nur zweimal im Leben zu tun. Einmal wenn man noch jung und ahnungslos ist, dann bekommt man den Hof übergeben und später dann mit der nötigen Reife gibt man den Hof wieder ab. Oftmals ist das Kernproblem der Hofübergabe die Frage nach der Gerechtigkeit. Sind die so genannten weichenden Erben ausreichend abgefunden, fühlt sich der Übernehmer, die Übernehmerin ausgebeutet und können sich die Vertragsparteien nach Übergabe des Betriebes noch aufrichtig in die Augen schauen?

Dies alles sind Dinge, die bei einer Übergabe eine große menschliche Rolle spielen. Viele scheuen sich vor einem Konflikt, der möglicherweise gar keiner ist oder, auch wenn er vorhanden ist, unbedingt gelöst werden muss.

Zu den zwischenmenschlichen Dingen bei einer Hofübergabe kommen noch die steuerlichen hinzu. Eine Hofübergabe muss immer von der steuerlichen Seite mit begleitet werden. Auch wenn die menschliche für die Vertragsparteien die intensivste Problematik darstellt, ist die steuerliche ein gleichzusetzender Faktor.

Neben diesen beiden Komponenten muss dann auch noch die rechtliche gut beleuchtet werden.

Daher arbeitet der Kreisbauernverband Werra-Meißner auf drei Ebenen.

Die Vorbereitung mit der Familie, den Übergebern, den Übernehmern und den weichenden Erben wird vom Bauernverband durchgeführt. Parallel dazu steht für die Übergeber und die Übernehmer die steuerliche Beratung. Nach der steuerlichen Beratung und dem Vorgespräch geht es dann zum Notar und Rechtsanwalt. Dort werden die vorbesprochenen Inhalte dann in ein Vertragswerk gepackt, welches für alle Beteiligten die nötige Rechtssicherheit birgt.

Für die Hofübergabe und die Beratung zur Hofübergabe sind Herr Reinhard Schulte-Ebbert und Herr Uwe Roth zuständig.

Da Hofübergaben teilweise auch mit Kindern gemacht werden müssen, die nur an Wochenenden nach Hause kommen können, ist es ein Selbstverständnis, dass die Beratung sowohl nach Feierabend, als auch an Wochenenden stattfinden kann.
"Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt"

Obwohl die Landwirte an sich sehr friedfertige Menschen sind, die sich gut in die Gesellschaft integrieren und im öffentlichen Bereich oftmals Verantwortung für die Gemeinschaft übernehmen, geschieht es auch hier, dass sich diese netten Menschen mit Rechtsproblemen auseinandersetzen müssen.

Das wohl häufigste nachgefragte Rechtsproblem in der Landwirtschaft ist das Pachtrecht. Viele unterschiedliche Ansichten ergeben sich aus unterschiedlich formulierten Verträgen, teilweise aus Unkenntnis der Materie heraus, und nur oberflächlichen Beratungen.

Keiner weiß über das Pachtrecht so gut Bescheid wie wir.

Sei es die Bewertung einer Kündigung eines Pachtvertrages, sei es der Abschluss eines Pachtvertrages oder sei es die Fortführung eines Vertrages, wir stehen Ihnen in den rechtlichen Fragen zur Seite.

Das nächst größere Problem sind die Grenzabstände.

Dürfen die Nachbarn so dicht mit der Hecke heran, wie sie sie grad eben gepflanzt haben, oder darf die Gemeinde mit einer neuen Apfelbaumreihe direkt auf meine Feldgrenze, oder ist der Uferabbruch am Gemeindebach wieder zu reparieren oder muss ich es so hinnehmen, wie es ist?

All dies sind Probleme, die mit dem höchsten Gut der Landwirte zu tun haben, nämlich mit Grund und Boden, Der Schutz der landwirtschaftlichen Flächen wird zunehmend mehr aufgeweicht. Die Verordnungen wie Wasserschutzgebiete, FFH-Gebiete, Landschaftsschutzgebiete, Überschwemmungsgebiete etc. stellen uns zunehmend mehr vor den Konflikt der rechtlichen Beurteilung, ob das, was dort passiert, auch wirklich passieren darf.

Macht es Sinn, sich gegen Erosionsschutzkataster zu wehren, ist es erfolgreich anzusehen, ob ich aus dem Überschwemmungsgebiet herauskomme? All das sind Fragen rund um Grund und Boden. Keiner wird so oft danach gefragt wie wir und keiner kann diese Fragen besser beantworten.

Was passiert wenn Oma oder Opa ins Altersheim kommen, welche Auswirkungen hat das auf meinen landwirtschaftlichen Betrieb und wie kann ich mich gegen mögliche zu hohe Geldzahlungen absichern? Auch das ist ein zunehmend größer werdendes Beratungsthema. Wir sind im ständigen Kontakt mit den Sozialämtern und anderen behördlichen Einrichtungen, die für Pflege und Pflegegelder zuständig sind. Die Beantwortung dieser Fragen ist mittlerweile Tagesgeschäft geworden.

Für all diese Dinge stehen Ihnen in unserer Geschäftsstelle der Rechtsanwalt Herr Reinhard Schulte-Ebbert und Herr Uwe Roth zur Seite. Vereinbaren Sie einen Termin bzw. rufen Sie an und Ihnen wird mit Sicherheit auf sehr neutralem Wege geholfen.

Unsere Rechtsberatung ist ausschließlich am Wohle der Mitglieder orientiert.
Zu den landwirtschaftlichen Prämienrechten gibt es einige Besonderheiten.

Die Prämienrechte sind handelbar und die Prämienrechte müssen immer auf denjenigen übertragen werden, der diese auch beantragt. Sollte ein Betrieb komplett verpachtet werden, so müssen die Prämienrechte auf den neuen Pächter mit übertragen werden. Geschieht dies nicht, hat der Pächter keinen Anspruch auf die Zahlung von Flächenprämien. Gleiches gilt wenn ein Hof von den Eltern auf die Kinder übertragen wird. Auch hier müssen die Prämienrechte mit übertragen werden.

Es nützt nichts, wenn die Übertragung der Prämienrechte nur im Vertrag erwähnt ist.

Diese müssen unbedingt in der - ZID-Datenbank - übertragen werden.

Dabei hilft Ihnen Frau Leister.

Wenn Sie Prämienrechte im Überhang haben, können Sie diese Prämien verkaufen. Sollten Sie Prämienrecht benötigen, ist Ihnen gleichfalls möglich auch Prämienrechte zu erwerben. Für beides, den Verkauf und den Kauf von Prämienrechten gibt es eine Börse. Frau Leister erteilt Ihnen gern Auskunft, wie Sie Prämienrechte erwerben bzw. verkaufen können. Sie hat auch den Überblick über Angebot und Nachfrage.

Oftmals werden wir nach Kauf bzw- Verkaufspreisen gefragt. Dies ist einzig und allein Verhandlungssache zwischen den Geschäftspartnern.

Um Prämienrechte in der Datenbank zu übertragen benötigen wir die Betriebsnummer des Übergebers, die Betriebsnummer des Übernehmers, den Pincode des Übergebers und den Pincode des Übernehmers.

Es ist uns jedoch bewusst, dass die meisten Betriebe nicht mehr über ihren Pincode verfügen. Dieser kann über uns neu beantragt werden. Die Kosten für eine neue Pinnummer betragen zur Zeit ca. 18 €.

Die Prämienrechte für das Antragsjahr sind spätestens bis zum 01.06. des Antragsjahres zu übertragen.

Bitte vereinbaren Sie mit uns rechtzeitig einen Termin zur Übertragung der Prämienrechte. Oftmals fehlen noch Kleinigkeiten, deren Beschaffung aber durchaus mehrere Wochen benötigt. Daher unsere Bitte: kommen Sie rechtzeitig zu uns.
Die landwirtschaftliche Betriebshilfe ist fester Bestandteil der Grundsätze der Landwirtschaftlichen Sozialversicherung. Jedem Betriebsleiter und jeder Betriebsleiterin, dem oder der etwas zustößt mit der Folge der Arbeitsunfähigkeit hat einen Anspruch auf Betriebshilfe.

Die landwirtschaftliche Betriebshilfe erstreckt sich nicht nur auf die Tätigkeiten im landwirtschaftlichen Außenbetrieb, Viehwirtschaft und Feldarbeit, sondern wird ergänzt durch den Anspruch auf Haushaltshilfe. Fällt die Betriebsleiterin aus, die den Haushalt des landwirtschaftlichen Unternehmens führt, gibt es ebenfalls einen Anspruch auf Betriebshilfe.

Ansprechpartnerin für Betriebshilfe ist Frau Anne Leister.

Sie hilft bei der Erledigung der Formalien, unterstützt bei dem Ausfüllen des Antrages und beim Stundennachweis, der für die Vergütung als Voraussetzung gilt.

Wir unterscheiden in der landwirtschaftlichen Betriebshilfe zunächst die landwirtschaftliche und die hauswirtschaftliche Betriebshilfe. Danach unterscheiden wir die Betriebshilfe, erledigt durch fest angestellt Betriebshelfer oder die Betriebshilfe, die erledigt wird mit selbst beschafften Betriebshelfern.

Der Anspruch auf Betriebshilfe besteht in der Regel für die Dauer der Krankschreibung, maximal jedoch vier Wochen. Frau Leister hilft aber auch gern bei der Ausnahme, nämlich beim Verlängerungsantrag für die Betriebshilfe. Auch hier gibt es Möglichkeiten, über die gesetzlich vorgeschriebene Dauer hinweg die / den Betriebshelfer oder die Haushaltshilfe auf dem Hof zu behalten.

Wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an uns, damit wir Ihnen helfen können.