KBV-Info

Am 16. März 2017 findet die diesjährige Mitgliederversammlung statt. Sie beginnt um 19.30 Uhr. Veranstaltungsort ist der Reichensächser Hof (Bürgerhaus) in Wehretal- Reichensachsen, Platz der Normandie 1.

Ralf Stephan, Chefredakteur der Zeitschrift "Land und Forst" wurde als Redner eingeladen und wird die Umfrage, die in den vergangenen Wochen durch das "Landwirtschaftliche Wochenblatt" und "Land und Forst" durchgeführt wurde, vorstellen.
Darin wird thematisiert, was Landwirte von 2017 erwarten. Das reicht von Fragen zum Agrarmarkt über Bundestagswahl bis hin zur Agrarpolitik. Die Ergebnisse werden eine spannenden Einblick darüber geben, wie die Stimmung unter den Landwirten tatsächlich ist.

Die vollständige Einladung können Sie unter unten stehenden Link herunterladen.

Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen.

Seit dem 21. November 2016 herrscht Stallpflicht für Geflügel in Hessen.
Das Veterinäramt hat neue Maßnahmen erlassen, die unbedingt einzuhalten sind, um das Risiko einer Ausbreitung der Vogelgrippe zu minimieren.
Rund 70 Mitglieder kamen zur Mitgliederversammlung des Kreisbauernverbandes am vergangenen Mittwoch.

Nach dem Geschäftsbericht referierte Rechtsanwalt Guido Eßmann aus Helmstedt zum Thema „Wichtige Inhalte eines Landpachtvertrages“. Er betonte gleich zu Anfang seines Vortrages die Wichtigkeit der richtigen Schriftform eines Vertrages. „Viele Verträge sind von Grund auf anfechtbar weil zum Beispiel nicht alle Vertragsparteien unterschrieben haben.“, so Eßmann. Wichtig ist auch, dass die Pachtsache ordentlich beschrieben ist. Alte Feldbezeichnungen in alten Verträgen sind oft nicht mehr nachzuvollziehen. Der Pachtzins ist dem Ertragswert der Fläche anzugleichen. In letzter Zeit seien auch wieder vermehrt Naturalpachtklauseln vereinbart worden, Eßmann sieht das als Folge der Euro Schwäche. „Ob sich das weiter durchsetzt bleibt abzuwarten“, so Eßmann. Ein Thema welches auch oft zu Konflikten führt ist die Pachtdauer. In einem Vertrag sollten der Anfang und das Ende des Pachtvertrages genau beschrieben sein. Besonders wichtig ist, für alle Veränderungen die Zustimmung des Verpächters einzuholen. Pflugtausch, Nutzungsänderung, oder das Gründen einer Vater-Sohn GbR müssen dem Verpächter mitgeteilt werden, geschieht das nicht ist der Pachtvertrag im Ernstfall anfechtbar. Grundsätzlich gelte, je mehr schriftlich vereinbart ist, desto sicherer ist der Pachtvertrag. Viele verschiedene Fragen, die im Anschluss an den Vortrag gestellt wurden, bestätigten die Brisanz dieses Themengebietes. „Checken Sie alle Ihre Pachtverträge, schließen sie Lücken, die ihnen zum Verhängnis werden könnten, denn der Bodenmarkt ist hart umkämpft.“, schloss Eßmann seinen Vortrag.

Im Geschäftsführenden Vorstand wurde Frank Theune wiedergewählt.
Im erweiterten Vorstand standen Heinrich Achler, Christian Stange, Carsten Hildebrand, Herbert Wicke, Karl-Heinrich Göpel, Ulrich Hartmann und Thomas Pfordt zur Wahl und wurden ebenfalls wiedergewählt.





Seit dem 26.11.2015 können Pflanzenschutzmittel nur noch mit Vorlage des Pflanzenschutzsachkunde Nachweis.
Händler dürfen Pflanzenschutzmittel an nicht-sachkundige nur dann abgeben, wenn es sich um auf dem Betriebsgelände des Erwerbers lebende oder arbeitende Familienangehörige oder Ehegatten, seine Mitarbeiter und/oder von ihm bevollmächtigte oder beauftragte Person handelt. Die Lieferung sollte in geeigneter Weise dokumentiert werden. Bei der Abholung muss sich die nicht-sachkundige Person beim Händler entsprechend ausweisen und eine Vollmacht vorweisen wenn der Verkäufer sie nicht kennt.

Sie können die anhängende Mustervollmacht für nicht sachkundige Personen nutzen. Diese ist vom hessischen Bauernverband mit dem LLH abgestimmt.

Horst Kupski wurde zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

 

Torsten Möller wurde mit großer Mehrheit von 87 Ja-Stimmen bei 95 Wahlberechtigen zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Neu in den erweiterten Vorstand wurden Daniel Hoßbach, Sebastian Siebold, Andreas Mill und Nicol Dilling gewählt.

In diesem Jahr wurden wiedergewählt die Herren Achim Albrecht-Vogelsang, Günther Brunst, Uwe Schmidt, Christian Siebald und Ulrich Lenz.

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Im Antrag 2015 wird nachgefragt, ob Dauergrünlandflächen nach dem 31.12.2014 umgebrochen wurden. Wenn man das ankreuzt muss nachgewiesen werden, dass dieser Umbruch genehmigt ist.

 

Achtung!

Auch die Feldfutterflächen (Codierung mit 400 Kennziffern) aus 2014 werden als DGL in das Jahr 2015 vorgetragen.

 

Beachte!

Wenn man diese Feldfutterflächen in 2015 umbricht, muss eine Genehmigung vorliegen. Daher passen Sie bitte genau auf, wann der Umbruchtermin war, 2014 oder 2015.

 

Welche Lösung gibt es?

Wenn diese Fläche nicht im Jahr 2014 umgebrochen wurde, ist entweder eine Genehmigung beim Landwirtschaftsamt einzuholen.

 

oder

 

Im Jahr 2015 als Ökologische Vorrangfläche (ÖVF) anzumelden. Danach empfehlen wir den Umbruch und den Anbau einer Halm- oder Hackfrucht auf dieser Fläche, mindestens in einem Jahr innerhalb des Zeitraums 2015 – 2020. Man muss diese Halm- oder Hackfrucht nicht beernten.

 

Es muss aber eindeutig erkennbar sein, dass diese Frucht auf der Fläche wächst.

 

Wichtig:

Innerhalb der neuen Förderperiode bis 2020 muss wenigstens einmal etwas anderes aufwachsen als Gras, Grasgemenge, Luzerne und ähnliches.

 

Auskunft erteilt Herr Roth

Im GbR-Vertrag muss geregelt sein, dasskeine Entscheidung gegen den Willen des Junglandwirtes getroffen werden kann.

 Dieses geht auch durch die Formulierung im GbR-Vertrag – Entscheidungen dürfen nur im gegenseitigen Einvernehmen bzw. gemeinsam getroffen werden.

 Die Gewinnverteilung sollte wenigstens 51 : 49 % zugunsten des Junglandwirtes sein. Wir raten jedoch vor dem Hintergrund der Gefahr, dass die Wi-Bank in diesem Fall eine Schaffung künstlicher Voraussetzungen unterstellen kann, zu einer Gewinnverteilung von 55 : 45 % zugunsten des Junglandwirtes.

 Von einer rückwirkend angepassten GbR-Vertragsgestaltung raten wir dringend ab. Im Falle der Nichtanerkennung oder bei zuvor beschriebenem Verdacht kann es zur Kürzung sämtlicher Flächenprämien kommen.

 Ändern Sie Ihren GbR-Vertrag und beantragen Sie erstmals zum Antrag 2016 die Junglandwirteprämie, lassen Sie sich unbedingt von Ihrem Steuerbüro beraten, da allzu oft bei dieser Gewinnverteilung die fehlenden Freibeträge der Junglandwirte zu keinem finanziellen Vorteil für den Betrieb führen. Bedenken Sie bitte alle Folgen des neugestalteten Vertrages. Dieses Schreiben können Sie Ihrem Steuerbüro übergeben.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Der Kreisbauernverband Werra-Meißner e.V. lud die Mitglieder der Pfarrkonferenz vor einiger Zeit dazu ein, sich ein Bild von moderner Schweinehaltung in ihrer Umgebung zu machen. Dieser Einladung folgte der Dekan Dr. Arnold und weitere 24 Pfarrerinnen und Pfarrer aus dem Landkreis Werra-Meißner. Zur weiteren Unterstützung waren neben dem Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes Uwe Roth und Vorstandsmitglied Torsten Möller, auch Thomas Fögen von der HBV Unternehmensberatung an diesem Tag anwesend. Nach einer kurzen Vorstellung des Betriebs, durch den Betriebsleiter Burkhard Gonnermann, betraten die Pfarrerinnen und Pfarrer die Stallungen. Die Besucher wurden durch die Deck- und Warteställe sowie die Abferkelbereiche geführt. Betriebsleiter Burkhard Gonnermann erläuterte die Stallsysteme und stellte sich zusammen mit Thomas Fögen, Uwe Roth und Torsten Möller allen Fragen, die während der Stallbesichtigung gestellt wurden. Im Abferkelbereich hielten sich die Besucher besonders lange auf, groß war das Interesse an den frisch geborenen Ferkeln.

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Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Werra-Meißner Horst Kupski hatte mit Ehefrau Elke und den Töchtern Kornelia und Konstanze zum Kreiserntedankfest auf ihren Hof in Niederhone eingeladen, und mehr aus 700 Menschen aus allen Teilen des Werra-Meißner-Kreises waren gekommen. Darunter auch hochrangige Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft.

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Der Hessische Bauernverband und der Radiosender FFH organisieren zurzeit gemeinsam die Aktion "Expedition Bauernhof". Hierbei können sich die Radiohörer bewerben und verschiedene Aktionen auf landwirtschaftlichen Betrieben gewinnen. Am 06. August war das Radioteam und die Gewinner auf dem Betrieb Roth zugegen und erlebten die Verarbeitung eines Schweins zu Wurst- und Fleischwaren. Nach der Besichtigung des Betriebes und der Ställe wurde ein Schwein zerlegt und verarbeitet. Das Radioteam begleitete dabei jeden Verarbeitungsschritt. Die Gewinner durften bei der Verarbeitung aktiv mitarbeiten. Am Ende des Tages wurde beim gemeinsamen Grillen die selbst hergestellten Bratwürste verkostet.

Auf der Internetseite des Hessischen Bauernverbandes (http://www.hessischerbauernverband.de/endspurt-expedition-bauernhof) und des Radiosenders FFH (http://www.ffh.de/aktionen-events/ffh-aktionen/2014/expedition-bauernhof.html) können die Zusammenfassungen der einzelnen Aktionen nachgelesen werden.

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